IQ Regionales Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein

Ziel des IQ Regionalen Integrationsnetzwerks für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein (IQ RINIA SH) ist die Unterstützung bei einer nachhaltigen und bildungsadäquaten Arbeitsmarktintegration von Menschen ausländischer Herkunft mit ausländischen Bildungsabschlüssen oder Qualifikationen. Das Netzwerk unterstützt unabhängig von der formalen Qualifikation auch Menschen mit beruflichen Erfahrungen und nonformalen Kompetenzen bei ihrer Integration in den regionalen Arbeitsmarkt.
In der aktuellen Förderperiode vereint IQ RINIA SH drei verschiedene Teilvorhaben. Diese werden mit erfahrenen Trägern umgesetzt und umfassen Coaching, Qualifizierungsbegleitung für alle Berufe und Branche sowie betriebsnahe Qualifizierung in den Handwerks-, Industrie- und Handelsbranchen. Hier können Sie mehr über die Angebote erfahren.
Ziel ist es, berufliche Potenziale sichtbar zu machen, passende Qualifizierungswege zu eröffnen und nachhaltige Beschäftigungsperspektiven zu schaffen – zum Nutzen von migrantischen Fach- und Arbeitskräften und der Fachkräftesicherung im Land.
Teilvorhaben
In der aktuellen Förderphase besteht das IQ Regionale Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein aus drei Teilvorhaben:
- AnkerJob.SH – Ankommen, Vernetzen, Durchstarten
- ABACUS - Anschlussbegleitung für Menschen ausländischer Herkunft mit Coaching und praxisorientierter Vermittlung in Betriebe, Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein
- I.Q.U.A.L. in Schleswig-Holstein
Das IQ Regionale Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein ist ein Angebot des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung.
Geschichte des Netzwerks
Seit 2013 koordiniert der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V. das IQ-Netzwerk in Schleswig-Holstein. Von 2013 bis 2022 konnten im “IQ Landesnetzwerk Schleswig-Holstein” Einwandernde und Menschen mit Migrationsgeschichte Beratungsangebote zur Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen, zu beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten und zu Unterstützungsbedarfen bei prekärer Beschäftigung wahrnehmen. Darüber hinaus wurden Schulungsangebote für Multiplikator*innen in Institutionen und Organisationen umgesetzt.
In der Förderperiode 2023-2025 gab es das „IQ Regionale Integrationsnetzwerk Schleswig-Holstein“ (ehemals IQ Landesnetzwerk SH). Das Netzwerk bot neue Angebote für zugewanderte Fach- und Arbeitskräfte sowie für Unternehmen.
Im Förderprogramm IQ ist die neue Förderrunde 2026 – 2028 gestartet. Als regionales Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein (IQ RINIA SH) bietet das Netzwerk Qualifizierungsangebote für internationale Arbeitskräfte, die ihre im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen in Deutschland als Fachkräfte in ihr Erwerbsleben einbringen möchten. Das Netzwerk wird weiterhin vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. koordiniert.
Kontakt zur IQ Koordinierungsstelle:
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.
IQ Regionales Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein
Sophienblatt 82-86
24114 Kiel
iq-koordination[at]frsh.de
www.iq-netzwerk-sh.de

Das Förderprogramm IQ − Integration durch Qualifizierung zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab.
Das IQ Regionale Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein wird im Rahmen des Förderprogramms IQ − Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit.
Das schleswig-holsteinische Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur unterstützt das IQ Regionale Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte Schleswig-Holstein mit einer Kofinanzierung.




