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    01.03.2017

    Plausibilitätsverordnung (schulischer Bildungsstand)

    Das Ministerium für Schule und Bildung hat mit Erlass der sog. Plausibilitätsverordnung die Möglichkeit geschaffen, durch eine Prüfung in der Herkunfts- oder Unterrichtssprache nachzuweisen, dass der behauptete Bildungsstand bezogen auf die Vergleichbarkeit mit schleswig-holsteinischen Schulabschlüssen (Mittlerer Schulabschluss und Erster allgemeinbildender Schulabschluss) plausibel ist.

    Viele Personen können fluchtbedingt ihren im Herkunftsland erworbenen schulischen Bildungsstand nicht hinreichend nachweisen, so dass eine Bewertung durch die Zeugnisanerkennungsstelle im Ministerium für Schule und Bildung nicht möglich ist. Die die bestandene Plausibilitätsprüfung können bestimmte schulische Zugangsberechtigungen bestätigt oder die Bescheinigung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt genutzt werden.

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