• Landesweite Flüchtlingshilfe

    AMIF Projekt "Identität & Respekt" - Landesweite Flüchtlingshilfe

    Ein Projekt in der AMIF-Projektpartnerschaft (PP) „Aufnahme und Strukturverbesserung für Geflüchtete in Schleswig-Holstein“

     

    Teilprojekt des Flüchtlingsrats SH in der AMIF-Projektpartnerschaft:

    „Identität und Respekt – Landesweite Flüchtlingshilfe in Schleswig-Holstein“

     

    Projektbereich Flüchtlingsspezifische Öffentlichkeitsarbeit

    Die grund- und völkerrechtlichen Bindungen Deutschlands zur Aufnahme von Asylsuchenden und anderen Geflüchteten nehmen Staat und Gesellschaft in die Pflicht. Obwohl weltweit die Zahl an Geflüchteten kontinuierlich steigt, herrscht in der einheimischen Öffentlichkeit wenig Wissen über die Hintergründe und die Motive der Schutzsuchenden und ihre prekäre Situation zwischen Flucht und unsicherer Bleibeperspektive.

    Eine weitere Herausforderung bildet die bisweilen fehlende gesellschaftliche Akzeptanz. Die ablehnende Haltung, mit der sich schutzsuchende Menschen, aber auch Aktive in der solidarischen Unterstützung Geflüchteter konfrontiert sehen, soll durch Veranstaltungs- und Informationsangebote und eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit entgegengewirkt werden.

     

    Projektbereich Informationen zur Identitätsklärung

    Die von ihnen oft als undurchdringliches Labyrinth der Paragraphen empfundenen Rechtslagen haben massive alltägliche Auswirkungen auf die Asylsuchenden. Gleichzeitig bestehen zur Rechts- und Verordnungslage bisweilen Unsicherheiten bei den Unterstützenden, die eine bestmögliche Beratung zum Teil erheblich erschweren. Insbesondere mit den Themen Mitwirkung, Identitätsklärung und Pass- bzw. Dokumentenbeschaffung gehen für Geflüchtete und ehren- und hauptamtlich Beratende zahlreiche individuelle, aber auch strukturelle Herausforderungen einher.

    Für das Themenfeld Identitätsklärung hat das Projekt zum Ziel, langfristig flächendeckende und nachhaltige Beratungsstrukturen in Schleswig-Holstein zu etablieren, in Kooperation mit Dritten ein Web-gestütztes Portal mit Informationen zum Komplex Identitätsklärung aufzubauen und Multiplikator*innen mit digitalen und analogen Veranstaltungen, Austauschmöglichkeiten und Informationsmaterial zu unterstützen und zu qualifizieren.

     

    Kontaktdaten

    AMIF-Teilprojekt
    „Identität und Respekt – Landesweite Flüchtlingshilfe Schleswig-Holstein“
    Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.
    Sophienblatt 82 – 86
    24114 Kiel

     

    Die AMIF-Projektpartnerschaft (PP) „Aufnahme und Strukturverbesserung für Geflüchtete in Schleswig-Holstein“

    Neben einer landesweiten Rechtsberatungsstelle werden in Neumünster individuelle Beratungen, Informationsveranstaltungen, ein Beratungs- und Kontaktcafé sowie Schulungsreihen angeboten. Landesweit werden Beratungen und Schulungen zum Themenkomplex FGM (female genital mutilation) umgesetzt, eine Datenbank und Multiplikator*innen-Schulungen zum Themenkomplex der Identitätsklärung zugänglich sowie ein Programm zur Sensibilisierung der Bevölkerung für die Belange der Zielgruppe aufgelegt. Dezentral werden lokale Netzwerke zur gesundheitlichen Versorgung von vulnerablen Geflüchteten aufgebaut und die Qualifizierung von Dolmetscher*innen gestärkt.

     

    Weitere Teilprojektpartner*innen in der AMIF-Projektpartnerschaft (PP) sind neben dem Flüchtlingsrat:

     

    Diakonie Schleswig-Holstein

    • PP-Gesamtkoordination, Kontakt: Doris Kratz-Hinrichsen
    • Teilprojekt Rechtsberatung für Geflüchtete mit Schwerpunkt Asylverfahrensberatung, Kontakt: N. N.

     

    Diakonisches Werk Altholstein

    • Teilprojekt im Beratungs- und Begegnungszentrum für MigrantInnen und Geflüchtete der Diakonie Altholstein, Kontakt: Florentin Viebig
    • Anlauf- und Beratungsstelle TABU Mobil mit Schwerpunkt FGM, Kontakt: Angela Hartmann
    • Beratungs- und Kontaktangebot im Café Haart, Kontakt: Rike Müller

     

    Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein

    • PP-Gesamtkoordination, Kontakt: Tabea von Riegen
    • Teilprojekt „Lokale AMIF Netzwerke zur Weiterentwicklung der psychosozialen, psychotherapeutischen und gesundheitlichen Versorgung von kranken und traumatisierten Geflüchteten in Schleswig-Holstein“, Kontakt: Krystyna Michalski

     

    Förderung:

    Die Projektpartnerschaft wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds und das Teilprojekt des Flüchtlingsrats darüber hinaus seitens der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. kofinanziert.

         

     

     

     

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