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    04.04.2014

    Tagung zur Unterbringungssituation von Asylsuchenden in SH

    Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat sich zu einer Politik bekannt, die Flüchtlings- und Integrationspolitik künftig zusammendenken will. Mit Blick auf die steigende Zahl von Asylanträgen wird die Frage angemessener Unterbringung von Flüchtlingen in Kreisen und kreisfreien Städten einmal mehr aktuell. Der Flüchtligsrat, die Wohlfahrtsverbände, das Innenministerium und der Landesflüchtlingsbeauftragte des Bundeslandes Schleswig-Holsteins laden ein zur Tagung "DIE UNTERBRINGUNGSSITUATION VON ASYLSUCHENDEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN". Gesucht werden soll das Gespräch über anstehende Handlungsbedarfe, anderenorts erfolgreiche Standards und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein.

    "Seit Jahren ist die Unterbringungssituation von Flüchtlingen ein in Bund, Land und Gemeinden kontrovers diskutiertes Thema. Kritik entlädt sich bisweilen an der vorhandenen und geplanten baulichen Qualität, der oft isolierten Lage der Unterkünfte, aber auch der vor Ort sehr unterschiedlich geregelten und oftmals fehlenden sozialen Betreuung der Schutzsuchenden", heisst es im Flyer der Tagung.

    Am Freitag, den 4.4.2014, findet die Tagung von 9°° bis 16°° Uhr im Landeshaus Kiel, Düsternbrooker Weg 70, statt. 

    Die Veranstalter bitten um Anmeldung.

    Der stellvertretende Präsident des Kieler Landtags, Bernd Heinemann, wird die Tagung mit einem Grußwort eröffnen. Innenminister Andreas Breitner eröffnet das Thema durch die Brille der schleswig-holsteinischen Landesregierung. Der stellvertretende Landeszuwanderungsbeauftragte Tortsten Döhring stellt dem  die Sicht der am Thema engagierten Nichtregierungsorganisationen und seiner eigenen Dienststelle gegenüber.

    Beispielhafte Konzepte zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen anderer Bundesländer werden aus Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen vorgestellt. Was es schon jetzt an verheißungsvollen Plänen und an guter Praxis gibt, sowie welche Forderungen an eine zielgruppengerechte und integrationspolitisch moderne Flüchtlingsunterbringung in Schleswig-Holstein gestellt werden, stellen RefrentInnen u.a. aus Norderstedt, Gudow und Kiel zur Diskussion.

    Welche Möglichkeiten bestehen, künftig eine Qualität von Unterbringung und Betreuung zu gewährleisten, die den humanitären, sozialen und Integrationsbedarfen der in Schleswig-Holstein Asyl und Schutz suchenden Flüchtlinge gerecht wird, soll bei einer die Tagung abschließenden Podiumsdiskussion zwischen VertreterInnen der Landesverwaltung, der Kommunen und Flüchtlingsorganisationen erörtert werden.

    Der Flyer der Tagung mit allen Informationen zum Programm und zur Anmeldung findet sich hier:

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