Das seit 47 Jahren regierende Mullah Regime unter Ali Khamenei schlägt die derzeitigen Proteste im Iran erneut mit brutaler Gewalt nieder. Nach landesweiten Protesten haben Sicherheitskräfte, Revolutionsgarden und Milizen nach Information des Exilsenders „Iran International“ bereits 12.000 Menschen getötet, Zehntausende weitere wurden verletzt, verschleppt oder festgenommen. Die tatsächlichen Zahlen dürften deutlich höher sein, denn durch den Internet-Blackout kommen nur vereinzelt Nachrichten an die Öffentlichkeit. Die Proteste gegen das autoritäre Regime, das Minderheiten und Regimegegner mit Folter, maßlosen Haftstrafen und Hinrichtungen zum Schweigen bringt, sind kein neues Phänomen. Bereits in den Jahren 1999, 2009, 2019 und 2022 gab es große Protestwellen, denen mit größter Gewalt von Seiten des Regimes begegnet wurde.
Wir möchten deshalb mit der Aktivistin Daniela Sepehri über die aktuelle Lage im Iran, die Forderungen der Protestierenden sowie die Hintergründe der Proteste sprechen. Außerdem sollen internationale Verwicklungen und mögliche Zukunftsszenarien zur Sprache kommen.
Daniela Sepehri ist deutsch-iranische Aktivistin, Poetry-Slammerin, Journalistin und freie Social-Media-Beraterin. Als Aktivistin ist sie in den Bereichen Feminismus, Anti-Rassismus, Migration und Menschenrechte im Iran engagiert und dazu regelmäßig in Talkshows und Podiumsdiskussionen zu sehen. In verschiedenen Medien schreibt sie außerdem über die Situation und den politischen Widerstand im Iran.
Die Onlineveranstaltung findet am 22.01.2026 von 17-19 Uhr statt.
Anmeldung unter: https://eveeno.com/276312684
Die Veranstaltung wird organisiert vom Projekt Landesweite Flüchtlinghilfebeim (Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V). im Rahmen des AMIF Netzwerks zur Stärkung und Weiterentwicklung der Aufnahmestrukturen in Schelswig-Holstein
