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    10.12.2015

    Kirchenasyl in Schleswig-Holstein

    Tagung am Internationalen Menschenrechtstag

    mit der

    Verleihung des Preises „Leuchtturm des Nordens 2015“

     am Donnerstag, den 10. Dezember 2015 ●  9°° bis 15°° Uhr

    im Benediktiner-Kloster Nütschau Travenbrück

    In diesem Jahr wird mit bis zu 60.000 neu einreisenden Asylantragstellerinnen und Asylantragstellern in Schleswig-Holstein gerechnet. Es sind Menschen die politischer Verfolgung, Kriegsgewalt oder anderen Überlebensnöten entflohen sind. Hier hoffen sie auf Asyl, eine sichere Zukunft und unsere berechenbare Solidarität. Doch müssen manche Flüchtlinge und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer erfahren, dass nicht jeder gute Fluchtgrund bei den Behörden als asylwürdig oder Deutschland für ihr Asylgesuch als zuständig gilt. Dann drohen Rücküberstellung oder Abschiebung. In manchen Fällen geht das mit erheblichen Risiken einher. Die Betroffenen suchen verzweifelt nach Hilfe in größter Not und einen möglichen Ausweg.

    In Schleswig-Holstein haben in den vergangenen Jahren 60 Kirchengemeinde in solchen Fällen sogenanntes Kirchenasyl gegeben. Die Tagung will am Thema Kirchenasyl Interessierte aus evangelischen und katholischen Gemeinden und Unterstützungsinitiativen zusammen und in den gemeinsamen Austausch bringen.

    Anlässlich und während der Tagung wird der diesjährige Preis für herausragendes Engagement in der Flüchtlingssolidarität des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V. – der Opens external link in new window„Leuchtturm des Nordens 2015“ – an die Brüdergemeinde des Klosters Nütschau vergeben. Im Kloster  konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Kirchenasyle stattfinden und erfolgreich zu Ende gebracht werden.

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