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    06.08.2009

    Kieler Flüchtlingsrat gibt Parteien Empfehlungen für eine bessere Flüchtlings-, Migrations- und Integrationspolitik.

    Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein hat dieser Tage eine umfangreiche und aktuelle Zwischenbilanz zur Flüchtlings- und Migrationspolitik an die in Bund und Land wahlkämpfenden Parteien und ihre KandidatInnen verschickt.

    Die als Sonderheft des Magazins DER SCHLEPPER erschienene Dokumentation ist ein aktuelles Kompendium zu fast allen im Bundesland relevanten einwanderungs- und integrationspolitischen Themen und wird insbesondere den an Wahl- und Regierungsprogrammen feilenden PolitikerInnen und Parteigremien ans Herz gelegt. 

    Schon im Herbst vergangenen Jahres hatten sich auf Einladung des Flüchtlingsrates, des Landeszuwanderungsbeauftragten und des Bildungswerks anderes lernen im Kieler Landeshaus MitarbeiterInnen von Migrationsfachdiensten, Bildungsinstitutionen, Jugendhilfeträgern, Verbänden, Flüchtlings- und Selbstorganisationen zum ersten''Öffentlichen Hearing zur Situation von MigrantInnen in Schleswig-Holstein'' mit VertreterInnen der Ministerien für Inneres, Bildung und Soziales getroffen, um zu sondieren, ob Schleswig-Holstein auch für Menschen mit Migrationshintergrund das Land der Horizonte sei. Im Gespräch mit Abgeordneten der im Landtag vertretenen Parteien haben zahlreiche Fachleute eine ebenso sachliche wie kritische Zwischenbilanz der Flüchtlings-, Migrations- und Integrationspolitik und des diesbezüglichen Verwaltungshandelns in unserem Bundesland gezogen. 

    Die Dokumentation dieses Hearings enthält aktuelle Daten und Hintergrundinformationen zur Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen mit Blick auf aufenthalts- und sozialrechtliche Fragen, auf Bildungs- und Arbeitsmarktzugänge, den Umgang mit Flüchtlingen und Bleiberechtsregelung, die Gesundheitsversorgung und Diskriminierungslagen oder bzgl. öffentlicher Förderung für Integrationsangebote und Selbstorganisation. Sie benennt best-practise-Bereiche, aber auch Defizite, und macht an Politik und Verwaltungen gerichtete Verbesserungsvorschläge. 


    gez. Martin Link

     

    Hearing-Dokumentation hier zum download.
    Weitere Exemplare der Broschüre können kostenfrei beim Flüchtlingsrat bezogen werden: T. 0431-735000, office@frsh.de

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