Der Film berührt Fragen, die auch heute von bedrückender Aktualität sind: die landesweiten Proteste gegen das iranische Regime, die brutale Repression mit Massenverhaftungen, Hinrichtungen und tödlicher Gewalt gegen Demonstrierende sowie die jüngsten völkerrechtswidrigen militärischen Angriffe auf den Iran durch Israel und die USA. Persepolis erzählt von Revolution, Krieg, staatlicher Gewalt und dem Versuch, unter autoritären Verhältnissen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Gerade darin liegt seine ungebrochene politische Aktualität.
Jin, Jiyan, Azadî – Frauen, Leben, Freiheit!
Marjane ist acht Jahre alt, als die Mullahs den Schah aus Persien vertreiben und die Macht übernehmen. Von einem Tag auf den anderen ist die Welt eine andere. Doch die rebellische Marjane denkt gar nicht daran, sich den neuen strengen Regeln zu unterwerfen. Viel lieber entdeckt sie Punk, ABBA und Iron Maiden und macht erste Erfahrungen mit Jungs. Sie ahnt nicht, dass ihr spielerischer Protest gefährlich ist – nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Familie.
Der unkonventionelle Zeichentrickfilm über das Leben in Teheran während und nach der islamischen Revolution basiert auf der renommierten gleichnamigen Graphic Novel. Regie führten die Autorin und Zeichnerin Marjane Satrapi gemeinsam mit Vincent Paronnaud. Persepolis wurde unter anderem in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet und war für einen Oscar sowie einen Golden Globe als bester Animationsfilm nominiert. In der deutschen Synchronfassung leiht Jasmin Tabatabai der Hauptfigur Marjane ihre Stimme; im Original spricht Chiara Mastroianni.
Mittwoch, 25. März 2026, 20:00 Uhr
Kommunales Kino Binchen
Albert-Mahlstedt-Straße 2, Eutin
Der Eintritt ist frei.
Veranstaltet durch:
CJD Nord (Jugendmigrationsdienst und Respect Coaches) und das Integrationsbüro der Stadt Eutin sowie den Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein.
Kontakt: Rosa Mare – sh-ahoi[at]frsh.de
