Im Zentrum unserer Veranstaltung stehen in diesem Jahr die vielen hochaktuellen Fragestellungen, die sich in der Unterstützung traumatisierter geflüchteter Frauen ergeben. Dazu spricht unter anderem Dr. Alexandra Liedl, therapeutische Leiterin des Koordinierenden Zentrums für traumatisierte Geflüchtete (Centra) in Hamburg.
Die Situation von Frauen und Mädchen steht zurzeit weltweit im Kern vieler politischer und sozialer Entwicklungen. Frauen und Mädchen sind durch globale Krisen stark betroffen. An vielen Orten der Welt ist ihre Sicherheit akut bedroht. Gleichzeitig steht Europa vor der Umsetzung von Reformen im Asylrecht, die Weichen dafür stellt, wie gut Aufnahmebedingungen für Frauen und Mädchen künftig sein werden. Im Rahmen unserer diesjährigen Konferenz anlässlich des Internationalen Tages zur Unterstützung der Folteropfer befassen wir uns mit den psychischen Belastungen von geflüchteten Frauen nach ihrer Ankunft in Deutschland. Wir schauen außerdem auf Unterstützungsstrukturen in Schleswig-Holstein, die sich auf diese Zielgruppe spezialisiert haben, und befassen uns mit Perspektiven der Unterstützung traumatisierter geflüchteter Frauen in unserem Land. Alle haupt- und ehrenamtlichen Kolleg:innen in Beratungs-, Verwaltungs- und Behandlungseinrichtungen für traumatisierte Geflüchtete sowie Vertreter:innen der Politik und Intessierte sind herzlich zur Konferenz eingeladen.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 22. Juni unter diesem Link: https://event_landtag.schleswig-holstein.de/#/events/88603b4d-82a0-4210-8e1e-07f28500d89f
Datum der Veranstaltung:
26.06.2026
09:30 – 14:00 Uhr
Ort der Veranstaltung: Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Schleswig-Holstein-Saal
Die Veranstaltung findet in Präsenz statt.
Der Eintritt ist frei, lediglich ein amtlicher Lichtbildausweis ist erforderlich.
Ein barrierefreier Zugang ist gewährleistet.
Die Tagung wird durchgeführt von der schleswig-holsteinischen Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, dem PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein und dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.
