Logo FRSH

Flüchtlingsrat
Schleswig-Holstein e.V.
Oldenburger Str. 25, D-24143 Kiel
www.frsh.de
Tel. +49-(0)431-735 000 Fax: +49-(0)431-736 077
eMail: office@frsh.de

Bankverbindung: Kto Nr. 152 870; Ev. Darlehnsgen. eG, Kiel; BLZ 210 602 37

Ihre Position: Homepage > Presseerklärungen >



Gemeinsame Presseerklärung

FLÜCHTLINGSRAT SCHLESWIG-HOLSTEIN e.V.
Lifeline - Vormundschaftsverein e.V.


Kiel, 11. Oktober 2007


Zur Landtagsdebatte über den Bericht des Kieler Innenministeriums zur Situation von Kinderflüchtlingen am 11.10.07:

lifeline-Vormundschaftsverein und Kieler Flüchtlingsrat fordern kindgerechten Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen


Zum Bericht der Kieler Landesregierung zu dem Thema "Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge" vom 25. September (Landtagsdrucksache 16/1622) hat der Vormundschaftsverein lifeline gegenüber den Landtagsfraktionen Stellung genommen.

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zu dem federführend vom Innenministerium erstellten Bericht zur Situation von Kinderflüchtlingen erheben lifeline-Vormundschaftsverein und Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein die
folgenden Forderungen:

  • ein landesweit einheitlich durchgeführtes zielgruppenorientiertes Clearingverfahren, dass die persönliche, rechtliche und psychosoziale Situation der Kinder und Jugendlichen außerhalb aller asyl- und ausländerrechtlichen Zwänge klärt (vgl. Ziele des Lifeline-Vormundschaftsvereins)
  • die vorläufige Einrichtung einer landesweit ambulant arbeitenden Einrichtung, die die Jugendämter in den speziellen Beratungs- und Hilfeplanzusammenhängen innerhalb des Clearingverfahrens unterstützt,
  • keine Lager- oder Kasernenunterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtligen,
  • keine Abschiebungshaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,
  • einen sicheren Aufenthaltsstatus für alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge.
lifeline-Positionspapier und weitere Materialien im Internet:

Martin Link, Flüchtlingsrat SH, T. 0431-735 000, ml@frsh.de



Zurück nach oben